Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Domfreiheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Dom-frei-heit
Wortzerlegung Dom Freiheit
eWDG

Bedeutung

historisch das unter der kirchlichen Gerichtsbarkeit stehende Gebiet um den Dom

Thesaurus

Geschichte, Jura, Religion
Synonymgruppe
Domfreiheit · Domimmunität · Domsfreiheit
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Domfreiheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie hat sich gerade von ihrem Mann getrennt und im Haus auf der Domfreiheit ein zunächst freundliches Asyl gefunden. [Die Welt, 28.12.2002]
Ich kenne kein idyllischeres Viertel in Norwich als diese Domfreiheit, ein Dorf in der Stadt. [Die Zeit, 19.02.1990, Nr. 08]
Im Jahr 1902 erwarb das Unternehmen dann die Samenhandlung Schmitz am Viktualienmarkt, deren Namen beibehalten wurde und eröffnete an der Domfreiheit einen Blumenladen. [Süddeutsche Zeitung, 12.12.1997]
Sein Sohn, gleichfalls Michael, behielt seinen Wohnsitz in der Domfreiheit von Lichfield bei; über seine spätere Laufbahn ist nichts bekannt. [Dart, Thurston: East (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 23217]
Neben Domfreiheit mit surburbium (Sudenburg) und Markt bestand schon im 10. Jh. ein 3. Siedlungskern in der Gegend Petri‑ und »Walloner«‑Kirche. [o. A.: Lexikon der Kunst - M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 23372]
Zitationshilfe
„Domfreiheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Domfreiheit>.

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