Dominikaner, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Dominikaners · Nominativ Plural: Dominikaner
Aussprache  [dominiˈkaːnɐ]
Worttrennung Do-mi-ni-ka-ner
Wortbildung  mit ›Dominikaner‹ als Erstglied: ↗Dominikanerkloster · ↗Dominikanermönch · ↗Dominikanerorden
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

Religion Angehöriger eines Bettelordens, Predigerordens

Thesaurus

Religion
Synonymgruppe
Dominikaner · ↗Predigerorden
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Dominikaner‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dominikaner‹.

Verwendungsbeispiele für ›Dominikaner‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Pflege der S. übernahmen nunmehr die neuen Orden, vor allem die Dominikaner.
Jammers, E.: Sequenz. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 35320
Auch deshalb habe er sich für die Dominikaner und nicht für einen anderen Orden entschieden.
Süddeutsche Zeitung, 04.01.2001
Auch Schriftsteller ließen sich dort nieder, Dominikaner und Jesuiten bauten Klöster.
Der Tagesspiegel, 15.08.2004
Von den Dominikanern wurde es ab 1250 regelmäßig am Ende der Komplet gesungen.
o. A.: S. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 2952
Seit Metz versuchten die Dominikaner, ihn als Ketzer zu überführen.
Schuder, Rosemarie: Agrippa und Das Schiff der Zufriedenen, Berlin u. a.: Aufbau-Verl. 1987 [1977], S. 114
Zitationshilfe
„Dominikaner“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dominikaner#1>, abgerufen am 17.01.2021.

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Dominikaner, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Dominikaners · Nominativ Plural: Dominikaner
Aussprache  [dominiˈkaːnɐ]
Worttrennung Do-mi-ni-ka-ner
Wortbildung  mit ›Dominikaner‹ als Erstglied: ↗Dominikanerin  ·  formal verwandt mit: ↗dominikanisch
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Einwohner der Dominikanischen Republik; jmd., der die dominikanische Staatsbürgerschaft besitzt; jmd., der (ursprünglich) aus der Dominikanischen Republik stammt
Beispiele:
Auf der Karibikinsel Hispaniola, die sich Haiti mit der Dominikanischen Republik teilt, findet gerade ein kaum beachtetes Flüchtlingsdrama statt. Schätzungen zufolge leben 450.000 Haitianer im wohlhabenderen Nachbarstaat, viele Familien sind seit mehreren Generationen da. Sie wurden einst zur Zuckerrohrente angeworben und zum Bau von Touristenhotels. Sie fühlen sich längst als Dominikaner und sprechen größtenteils Spanisch, kein Französisch wie in Haiti. [Süddeutsche Zeitung, 20.08.2015]
»Wir können gut mit den Dominikanern auskommen, wird sind Freunde auf der gleichen Insel«, fasst er seine Erfahrung zusammen. Dass noch nicht alle Haitianer gleich denken wie er, musste der dominikanische Präsident Fernández am eigenen Leib erfahren, als er im vergangenen Dezember Port‑au‑Prince einen Besuch abstattete. Demonstranten warfen Steine und zündeten Autoreifen an, um gegen seine Präsenz zu protestieren. [Neue Zürcher Zeitung, 06.03.2006]
Gegen haitianische Besatzungstruppen hatten sich die Dominikaner 1844 ihre Unabhängigkeit erkämpft. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.12.2002]

letzte Änderung:

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Religion
Synonymgruppe
Dominikaner · ↗Predigerorden
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Zitationshilfe
„Dominikaner“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dominikaner#2>, abgerufen am 17.01.2021.

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