Dieser Artikel ist nicht auf dem aktuellen Stand. Er wird im Rahmen des DWDS-Projekts von der Redaktion überarbeitet.

Domino, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Dominos · Nominativ Plural: Dominos
Aussprache
WorttrennungDo-mi-no (computergeneriert)
HerkunftItalienisch
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
langer seidener Maskenmantel mit weiten Ärmeln und Kapuze
Beispiele:
einen Domino nähen, tragen
Als es Zeit geworden war, zog sie ... ihren Domino an [FlakeSchritt295]
2.
Träger von 1
Beispiel:
auf dem Kostümfest mit einem Domino tanzen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Domino1 · Domino2
Domino1 m. ‘langer Maskenmantel, mit diesem Mantel maskierte Person’, Übernahme (Anfang 18. Jh.) von gleichbed. frz. domino, ursprünglich Bezeichnung des langen schwarzen Kapuzenmantels der Geistlichen im Winter. Zugrunde liegt zweifellos eine flektierte Form von lat. dominus ‘Herr, Gebieter, Gott’ (man denkt an die Gebetsformel benedicamus Domino), doch bleibt der Übertragungsvorgang letztlich ungeklärt. Domino2 n. ‘Steinspiel’, ebenfalls aus dem Frz. (18. Jh.) und ohne befriedigende Erklärung.

Thesaurus

Synonymgruppe
Domino · ↗Dominospiel
Synonymgruppe
Domino · ↗Kartenhaus  ●  ↗Seifenblase  fig.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Karte Schach Stein schwarz

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Domino‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort spielte er jeden Abend Domino, jeden Abend mit einem andern Herrn.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 78
Wer die Steine aufrecht nebeneinander stellt und sie dann anstößt, spielt nicht Domino.
Die Welt, 29.01.2004
Er spielt ein bißchen Domino und trinkt ein bißchen Rum.
Hermann, Judith: Sommerhaus, später, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 2000 [1998], S. 41
Im Meer wird immer noch gebadet, unter den Bäumen wird unverdrossen Domino gespielt.
Die Zeit, 26.08.1994, Nr. 35
Ich war züchtig mit einem Domino bekleidet und saß auf einem Stuhl.
Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 83
Zitationshilfe
„Domino“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Domino#1>, abgerufen am 23.08.2019.

Weitere Informationen …

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Domino, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Dominos · Nominativ Plural: Dominos/Domino
Aussprache
WorttrennungDo-mi-no (computergeneriert)
HerkunftItalienisch
Wortbildung mit ›Domino‹ als Erstglied: ↗Dominoeffekt · ↗Dominospiel · ↗Dominostein
eWDG, 1967

Bedeutung

Gesellschaftsspiel mit rechteckigen Steinen, die mit Punkten versehen sind und nach einem bestimmten System aneinandergelegt werden müssen
Beispiel:
Domino spielen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Domino1 · Domino2
Domino1 m. ‘langer Maskenmantel, mit diesem Mantel maskierte Person’, Übernahme (Anfang 18. Jh.) von gleichbed. frz. domino, ursprünglich Bezeichnung des langen schwarzen Kapuzenmantels der Geistlichen im Winter. Zugrunde liegt zweifellos eine flektierte Form von lat. dominus ‘Herr, Gebieter, Gott’ (man denkt an die Gebetsformel benedicamus Domino), doch bleibt der Übertragungsvorgang letztlich ungeklärt. Domino2 n. ‘Steinspiel’, ebenfalls aus dem Frz. (18. Jh.) und ohne befriedigende Erklärung.

Thesaurus

Synonymgruppe
Domino · ↗Dominospiel
Synonymgruppe
Domino · ↗Kartenhaus  ●  ↗Seifenblase  fig.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Karte Schach Stein schwarz

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Domino‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort spielte er jeden Abend Domino, jeden Abend mit einem andern Herrn.
Roth, Joseph: Radetzkymarsch, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1978 [1932], S. 78
Wer die Steine aufrecht nebeneinander stellt und sie dann anstößt, spielt nicht Domino.
Die Welt, 29.01.2004
Er spielt ein bißchen Domino und trinkt ein bißchen Rum.
Hermann, Judith: Sommerhaus, später, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 2000 [1998], S. 41
Im Meer wird immer noch gebadet, unter den Bäumen wird unverdrossen Domino gespielt.
Die Zeit, 26.08.1994, Nr. 35
Ich war züchtig mit einem Domino bekleidet und saß auf einem Stuhl.
Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 83
Zitationshilfe
„Domino“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Domino#2>, abgerufen am 23.08.2019.

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