Doppelgängertum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungDop-pel-gän-ger-tum (computergeneriert)
WortzerlegungDoppelgänger-tum

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am männlichen Doppelgängertum, dem anfänglichen Versprechen und dem lebenslangen Enttäuschen, wird das Glück zuschanden.
Die Zeit, 08.11.1991, Nr. 46
Dieses Doppelgängertum erläutert sich, da Rolle hier als Maske verstanden wird, am Bilde des Schauspielers.
Plessner, Helmuth: Conditio Humana. In: Mann, Golo u. a. (Hgg.) Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 161
Aus dem Doppelgängertum, beruhe es nun auf tatsächlicher oder vorgetäuschter Ähnlichkeit, sind zuerst Komödien entstanden, vom Prahlerischen Offizier des Plautus zu Shakespeares Komödie der Irrungen.
Die Zeit, 28.01.2002, Nr. 04
Persönlichkeitsspaltung, Doppelgängertum, Albtraum - die Nachtseiten der Natur sind bei Manguel erkennbar, aber selten zum Fürchten.
Die Welt, 05.07.2003
Dieses Doppelgängertum war nur Maskerade, wie das Kostüm aus Schauerroman und Kolportage, das Schnitzler der "Traumnovelle ” übergeworfen hat.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2004
Zitationshilfe
„Doppelgängertum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Doppelgängertum>, abgerufen am 16.06.2019.

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