Doppelgriff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungDop-pel-griff (computergeneriert)
Wortzerlegungdoppel-Griff
eWDG, 1967

Bedeutung

Musik gleichzeitiges Greifen zweier Töne beim Spiel auf Saiteninstrumenten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arpeggio Flageolett Lagenwechsel Lauf Sprung Thriller

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Doppelgriff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Angriffslustig gestaltet sie das Allegro des ersten Satzes, streicht satt die Doppelgriffe und ihre kurzen Solokadenzen.
Süddeutsche Zeitung, 14.05.1998
Sie zupft und streicht gleichzeitig, steigert Melodien mit Doppelgriffen zu furiosen Ausbrüchen.
Die Welt, 12.07.2001
Aus den improvisiert wirkenden Doppelgriffen und Skalen entsteht ein stampfender Tanzrhythmus.
Der Tagesspiegel, 25.04.2005
Er übernahm mit seinen wundervollen Doppelgriffen und Flageoletts die Rolle der linken Hand Petersons.
Die Zeit, 24.07.1995, Nr. 30
So verwendet Gervais Oktaven und Dezimen sowie sonstige schwierige Doppelgriffe.
Borrel, Eugène: Gervais. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 5349
Zitationshilfe
„Doppelgriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Doppelgriff>, abgerufen am 16.10.2019.

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