Dorfgenosse, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungDorf-ge-nos-se (computergeneriert)
WortzerlegungDorfGenosse

Verwendungsbeispiele für ›Dorfgenosse‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einigen Dorfgenossen aber war das Wort unbekannt und sie nannten das Haus gemäß dem landesüblichen Sprachklang »Anarchie«.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Und so fuhr er fort, den versammelten Dorfgenossen seinen Edelmut und die Schmach seines Weibes und seines Sohnes zu verkündigen.
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 137
Zusammengekauert wie ein Opferlamm auf einer Parkbank erwartet er den Todesstoß seiner Dorfgenossen.
Die Welt, 16.06.2000
Daneben trat die solidarische Haftung der Dorfgenossen für die politischen und ökonomischen Pflichtigkeiten der Dorfinsassen.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 1051
Ein gemütlicher Ort, in dem Kleinbürger wie Konráds Vater, als Eisenwarenhändler der reichste Mann am Ort, von ihren Dorfgenossen als Großbürger angesehen wurden.
Süddeutsche Zeitung, 15.07.2003
Zitationshilfe
„Dorfgenosse“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dorfgenosse>, abgerufen am 29.01.2020.

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