Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Dorfkneipe, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dorfkneipe · Nominativ Plural: Dorfkneipen
Aussprache  [ˈdɔʁfknaɪ̯pə]
Worttrennung Dorf-knei-pe
Wortzerlegung Dorf Kneipe
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Kneipe (1) in einer ländlichen Region bzw. in einer Ortschaft mit geringer Einwohnerzahl
Beispiele:
Nach etwas mehr als einer Stunde erreichen wir Dörrenbach, ein Sackgassendorf wie aus dem Bilderbuch mit schönen Fachwerkhäusern, einem schmucken Rathaus im Renaissance‑Stil und einer Dorfkneipe, in deren Garten man unter einer mächtigen Linde Platz nehmen kann. [Welt am Sonntag, 30.09.2018, Nr. 39]
Die kleine Dorfkneipe bot einer Vielzahl von Vereinen, Gruppen und Stammtischen regelmäßig eine Heimstatt. [Rhein-Zeitung, 17.06.2011]
Dorfkneipe, Freitag abend. Die Wände sind sämtlich mit Antik‑Kram zugemüllt. Instrumente, ein Pferdejoch, Peitsche, Hufeisen ohne Ende. [Braun, Marcus: Hochzeitsvorbereitungen, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 12]
Jetzt soll der historische Krug, einst eine schlichte Dorfkneipe und in den achtziger Jahren mit der Rekonstruktion des Dorfes Marzahn zu einem Vorzeigeobjekt aufgemöbelt, unter neuer Regie betrieben werden. [Berliner Zeitung, 13.10.1994]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Dorfkneipe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dorfkneipe>.

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