Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Dorfschulmeister, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Dorfschulmeisters · Nominativ Plural: Dorfschulmeister
Aussprache 
Worttrennung Dorf-schul-meis-ter
eWDG

Bedeutung

veraltet
Beispiel:
ein armer, ergrauter Dorfschulmeister

Verwendungsbeispiele für ›Dorfschulmeister‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er gewöhnte sich rasch ein und wurde ein eifriger „Dorfschulmeister“. [Die Zeit, 13.11.1959, Nr. 46]
Die Chronik seiner Familie entstand, und die Kollegen spotteten über den Dorfschulmeister. [Süddeutsche Zeitung, 29.04.1999]
Optisch hat ihn Bettina J. Walther in einen rauschbärtigen Dorfschulmeister verwandelt. [Der Tagesspiegel, 30.01.1997]
Die Familie Küster stammt aus Mecklenburg, der älteste aufspürbare Ahn war ein Dorfschulmeister in Malchin. [Schleich, Carl Ludwig: Besonnte Vergangenheit, Lebenserinnerungen (1859-1919). In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 31483]
Aber zwei Lehrerinnen brauchen bei zwanzig Kindern verschiedenen Alters und unterschiedlicher Muttersprachen das Organisationstalent eines erfahrenen Dorfschulmeisters und die Improvisationsgabe eines Quizmasters. [Die Zeit, 03.12.1982, Nr. 49]
Zitationshilfe
„Dorfschulmeister“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dorfschulmeister>.

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