Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Dose, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dose · Nominativ Plural: Dosen
Aussprache 
Worttrennung Do-se
eWDG

Bedeutungen

1.
kleines, meist rundes Gefäß
a)
mit abnehmbarem Deckel
Beispiele:
eine runde, ovale, flache Dose
eine vergoldete, verzierte, leere Dose
eine Dose füllen
etw. aus einer Dose nehmen, in eine Dose tun
eine Dose aus Glas, Porzellan, Metall, Holz
eine Dose mit Zucker, Bonbons, Zigaretten
veraltet Behälter für den Schnupftabak
Beispiele:
eine Prise aus der Dose nehmen
Meine Dose habe ich neulich wohl nicht bei dir stehen lassen [ RaabeII 1,595]
b)
Konservenbüchse
Beispiele:
drei Dosen Fisch, Bohnen kaufen
eine Dose öffnen, verschließen
2.
Elektrotechnik, umgangssprachlich Zapfstelle für elektrischen Strom, Steckdose
Beispiel:
den Stecker in die Dose stecken, aus der Dose ziehen
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat B1.
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Dose f. kleiner Behälter mit Deckel. Mnl. dōse (14. Jh.), nl. doos ‘Schachtel, Büchse, Kasten’ dringt vom Niederrhein ins Nd. vor (nd. Dōse) und wird gegen Ende des 17. Jhs. im Hd. gebucht. Die Herkunft ist unsicher. Wahrscheinlich knüpft die Bedeutungsentwicklung an spätlat. dosis an, das zunächst ‘eine bestimmte Menge Arznei’ (s. Dosis), dann auch den Behälter für Medikamente, Salben u. dgl. bezeichnet.

Thesaurus

Anatomie
Synonymgruppe
Scheidenvorhof · weibliche Scham  ●  Dose  vulg. · Fotze  derb · Muschi  ugs. · Möse  vulg. · Pflaume  vulg. · Vulva  fachspr. · äußere weibliche Geschlechtsteile  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Scheide  ●  Fotze  vulg. · Fut  vulg. · Haartruhe  vulg., Rotwelsch · Loch  vulg. · Muschi  ugs. · Möse  vulg. · Pussy  ugs. · Spalte  vulg. · Vagina  fachspr. · Venusspalte  vulg. · Votze  vulg. · Vulva  fachspr. · Yoni  fachspr.
Synonymgruppe
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Dose‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dose‹.

Verwendungsbeispiele für ›Dose‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nachdem er aus den sechs Sitzen ein Bett gebaut hatte, trank er die Dose leer. [Glavinic, Thomas: Die Arbeit der Nacht, München Wien: Carl Hanser Verlag 2006, S. 16]
Ich reichte ihr die Dose, und sie trank, ohne die Öffnung vorher abzuwischen. [Goosen, Frank: Liegen lernen, Frankfurt am Main: Eichborn AG 2000, S. 45]
Starrt vor dem Trinken minutenlang auf die Dose, und prägt sie euch ein. [Die Zeit, 10.02.2000, Nr. 7]
Obst aus der Dose hingegen ist besser als sein Ruf. [Die Zeit, 08.10.1998, Nr. 42]
Und wie findet er im Schuppen zwischen all den Dosen den weißen Lack? [Die Zeit, 11.04.1997, Nr. 16]
Zitationshilfe
„Dose“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dose>.

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