Doyen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Doyens · Nominativ Plural: Doyens
Aussprache 
Worttrennung Do-yen (computergeneriert)
Herkunft aus gleichbedeutend doyenfrz
eWDG

Bedeutung

Diplomatie Rangältester oder Dienstältester eines diplomatischen Korps
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Doyen m. ‘Ehrenältester, Wortführer im diplomatischen Korps’, Entlehnung (um 1800) von gleichbed. frz. doyen, allgemein ‘Dienstältester einer Körperschaft’, auch ‘Vorsitzender einer Fakultät’, aus lat. decānus, s. Dekan.

Thesaurus

Synonymgruppe
Altmeister · Dienstältester · Vaterfigur  ●  Doyen  geh., franz., Hauptform, fig. · Nestor  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Doyen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Doyen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Doyen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einige wurden zu Doyens ihres Faches, und ihr Ruhm strahlt bis heute. [Die Zeit, 29.11.2012, Nr. 49]
Der Doyen unter den amerikanischen Journalisten in der Begleitung Dengs verfiel daraufhin in trübes Nachsinnen. [Die Zeit, 12.02.1979, Nr. 07]
Der Doyen der türkischen Literatur meidet seit Jahren die Öffentlichkeit. [Die Welt, 17.12.2005]
Der Doyen der deutschen Schauspieler gehörte zuletzt dem BE an. [Bild, 19.10.1998]
Genügt es nicht zu beweisen, daß General Doyen einen Protest eingereicht hat? [o. A.: Siebenunddreißigster Tag. Freitag, 18. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 20620]
Zitationshilfe
„Doyen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Doyen>.

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