Draufgabe, die
GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDrauf-ga-be (computergeneriert)
WortzerlegungdraufGabe
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich
1.
Handgeld
2.
Zugabe
Beispiele:
ein Viertel Zichorie und eine Tasche voll Bonbons als Draufgabe, das gibt eine schlechte Rechnung [Storm2,186]
Schlegel ist keiner von den armen Poeten, die ein Hochzeitsgedicht für einen Taler anfertigen – und ein Kindstaufgedicht als Draufgabe [SteinbergTag173]

Thesaurus

Synonymgruppe
Naturalrabatt exklusive  selten
Oberbegriffe
Synonymgruppe
Beigabe · ↗Bonus · ↗Dreingabe · ↗Extra · ↗Nachschlag · ↗Naturalrabatt · ↗Zugabe  ●  ↗Bonbon  fig.
Assoziationen
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als Draufgabe gäbe es dann noch eine aufgegebene Schule oder Kita.
Die Welt, 12.07.2003
Der Stern ist eine Draufgabe, aber nie das Ziel gewesen.
Süddeutsche Zeitung, 24.04.1999
Die Führer der verschiedenen Flügel konkurrieren dabei um den Posten des Parteichefs und betrachten das Staatsamt als Draufgabe.
o. A. [gh]: LDP. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1993]
Die Draufgabe ist im Zweifel auf die von dem Geber geschuldete Leistung anzurechnen oder, wenn dies nicht geschehen kann, bei der Erfüllung des Vertrags zurückzugeben.
o. A.: Bürgerliches Gesetzbuch. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997
Aus dem tragischen Maskenmunde hing, als schreckliche Draufgabe, eine Gehenktenzunge gleich einem gefrorenen Blutsturz.
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 1020
Zitationshilfe
„Draufgabe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Draufgabe>, abgerufen am 21.09.2017.

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