Drecksbude, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Drecksbude · Nominativ Plural: Drecksbuden
Nebenform Dreckbude · Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dreckbude · Nominativ Plural: Dreckbuden
Aussprache
WorttrennungDrecks-bu-de ● Dreck-bu-de
WortzerlegungDreckBude
eWDG, 1967 und DWDS, 2018

Bedeutung

salopp, abwertend sehr schmutziges, verkommenes Zimmer oder Gebäude
Beispiele:
Er wurde schikaniert indem man seine Bude mit weißen Handschuhen nach Staub kontrollierte und dann den vorher mit Staub präparierten Finger des Handschuhs vorzeigte und ihm noch mal den Auftrag erteilte seine Dreckbude endlich zu säubern. [Eine Biographie eines alten Mannes, 24.04.2015, aufgerufen am 15.03.2018]
Alles sei so schön sauber und gepflegt, und der Hamburger Hauptbahnhof dagegen eine ziemliche Drecksbude. [Bild, 06.09.2000]
Nicht einmal ein Gastarbeiter findet ein Zimmer – außer vielleicht eine Dreckbude zum dreifachen Überpreis. [Die Zeit, 17.03.1972, Nr. 11]

Den originalen WDG-Artikel können Sie hier anschauen.

Thesaurus

Synonymgruppe
(verdreckte) Wohnung  ●  Dreck(s)bude  ugs. · ↗Dreck(s)loch  ugs. · Dreck(s)stall  ugs. · Muchtbude  ugs., berlinerisch · ↗Rattenloch  derb · ↗Saustall  derb · ↗Schweinestall  ugs., fig.
Oberbegriffe
Assoziationen
Zitationshilfe
„Drecksbude“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Drecksbude>, abgerufen am 13.12.2019.

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