Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Dreckarbeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Nebenform Drecksarbeit
Aussprache 
Worttrennung Dreck-ar-beit ● Drecks-ar-beit
Wortzerlegung Dreck Arbeit
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
niedere Arbeit (für die sich andere zu gut dünken)
b)
als unangenehm empfundene, nicht sehr beliebte Aufgabe
c)
Schmutz verursachende Arbeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Drecksarbeit · schmutzige Arbeit
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (sich) die Finger schmutzig machen · (sich) die Hände schmutzig machen

Typische Verbindungen zu ›Dreckarbeit‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Dreckarbeit‹ und ›Drecksarbeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Dreckarbeit‹, ›Drecksarbeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir brauchen sogar noch weit mehr von ihnen, und keineswegs nur der berühmten „Dreckarbeit“ wegen. [Die Zeit, 25.09.1992, Nr. 40]
Die Dreckarbeit bleibt auf Schocker, und der ist blöd genug, sie zu machen. [Ossowski, Leonie: Die große Flatter, Weinheim: Beltz & Gelberg 1986 [1977], S. 157]
Natürlich haben die Führer damals auch keine Dreckarbeit gemacht – wie jetzt zum Beispiel. [Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 922]
Schreiber nennt sie „Dreckarbeit“, Lautmann bezeichnet sie als „schmutzige Arbeit des politischen Systems“. [Die Zeit, 08.05.1981, Nr. 20]
Die letzten Viecher gingen noch ein, und es ist auch Dreckarbeit. [Die Zeit, 21.10.1977, Nr. 43]
Zitationshilfe
„Dreckarbeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dreckarbeit>.

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