Dreibund, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungDrei-bund (computergeneriert)
WortzerlegungdreiBund1
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch 1882 abgeschlossenes Verteidigungsbündnis Deutschlands, Österreich-Ungarns und Italiens

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dreiverband Zweibund

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dreibund‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dass die neue Form des Dreibundes moralisch anrüchig ist, interessiert sie wenig.
Die Welt, 31.08.2004
Auch die Spanier hatten sich also mit der Macht des Dreibundes auseinanderzusetzen.
Trimborn, Hermann: Das präkolumbische Amerika. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 3379
Und wenn irgendwo, so kann es hier seine zwei Genossen vom Dreibund geschlossen hinter sich wissen.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 04.03.1913
Die Mädchen und Frauen sind Gegnerinnen des Dreibundes der Null.
Stettenheim, Julius: Der moderne Knigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1902], S. 10097
Da damals Italien mit uns und Österreich im Dreibunde vereinigt war, so war diese Einstellung doppelt unerwartet.
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Zitationshilfe
„Dreibund“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dreibund>, abgerufen am 13.12.2019.

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