Dreikönigsspiel

Worttrennung Drei-kö-nigs-spiel
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

geistliches Drama des Mittelalters, das die Anbetung Christi durch die Heiligen Drei Könige darstellt

Verwendungsbeispiele für ›Dreikönigsspiel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das kann den Anstoß gegeben haben, daß auch die Laien ein Dreikönigsspiel darstellen wollten.
Flemming, W.: Weihnachtsspiele. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 36868
Wieder aufleben lässt man in der Neuzeit die in der Aufklärung verbotenen üppigen barocken Dreikönigsspiele, Umritte und Umzüge.
Die Welt, 28.12.2000
Auch das Dreikönigsspiel, welches die Dominikaner 1336 in Mailand aufführten, legt Hauptwert auf den optischen Eindruck.
Lipphardt, Walther u. a.: Liturgische Dramen. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 44984
Und aus den liturgischen Formen der Antiphon und des Responsoriums entsteht ebenfalls schon früh das kirchliche Weihnachts-, Oster- und Dreikönigsspiel.
Schneider, Günter: Musik der Meister - Meister der Musik, Gütersloh: Bertelsmann 1977, S. 37
Zitationshilfe
„Dreikönigsspiel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dreik%C3%B6nigsspiel>, abgerufen am 27.09.2021.

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