Drohwort, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Droh-wort
Wortzerlegung drohen Wort
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

drohende Äußerung

Verwendungsbeispiele für ›Drohwort‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die mexikanischen Begleiter des Irdenen Kruges verließen mit Drohworten den Saal. [Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 137]
Wieder vermied ich es, das entscheidende Wort, diesmal das zur Herabsetzung meiner Existenz als hygienisches und damit als soziales Wesen verwendete Drohwort Schuppen, zu wiederholen. [Walser, Martin: Halbzeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1960], S. 26]
Also das ist der falsche Begriff und soll nur wieder als ein Drohwort gebraucht werden, um diese wahnsinnige Politik, Militärpolitik der Bush‑Administration zu rechtfertigen. [Die Zeit, 18.03.2013, Nr. 11]
Sie führt schnell das Drohwort von der vorzeitigen Krankenhauseinweisung und der Frühgeburt im Mund. [Die Zeit, 27.12.2010, Nr. 52]
Wann immer öffentlich von Kindern und Familien die Rede ist, fallen unweigerlich Drohwörter wie Armutsrisiko, Karriereknick oder Freiheitsverzicht. [Der Tagesspiegel, 13.01.2005]
Zitationshilfe
„Drohwort“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Drohwort>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Drohung
Drohrede
Drohpotenzial
Drohpotential
Drohnenstaat
Drolerie
Drolligkeit
Dromedar
Drommete
Drongo