Drolligkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Drolligkeit · Nominativ Plural: Drolligkeiten
Aussprache 
Worttrennung Drol-lig-keit
Wortzerlegung drollig-keit
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
spaßiger Umstand
Beispiele:
sie hatte allerlei Drolligkeiten zu erzählen
die Drolligkeiten des Lebens
2.
Lustigkeit, Possierlichkeit
Grammatik: nur im Singular
Beispiel:
die alte Drolligkeit ihres Wesens setzte sich wieder durch

Verwendungsbeispiele für ›Drolligkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Märchen ist nicht die Parabel von Gut und Böse, sondern ein Panoptikum menschlicher Drolligkeit.
Die Zeit, 23.12.1994, Nr. 52
Eckensteher waren ungelernte Tagelöhner, die Gelegenheitsarbeiten ausführten und durch gewisse Schläue und Drolligkeit auffielen.
Süddeutsche Zeitung, 12.06.1999
Die Musik war in ihrer karikaturistischen Drolligkeit entzückend; trotzdem gab es einen wunderschönen Skandal im Théâtre des Champs-Elysées.
Jourdan-Morhange, Hélène: Cocteau. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 14925
Journalisten im In- und Ausland rühmen zwar seine spitze Feder, aber sie kennen auch seinen Zynismus, seinen Sarkasmus, seine schlüpfrige Drolligkeit.
Die Zeit, 30.11.1984, Nr. 49
Aber es kommt ja auch nur auf die Drolligkeit der einzelnen Scenen an.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1953. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1953], S. 348
Zitationshilfe
„Drolligkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Drolligkeit>, abgerufen am 25.05.2020.

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