Drolligkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Drolligkeit · Nominativ Plural: Drolligkeiten
Aussprache 
Worttrennung Drol-lig-keit
Wortzerlegung drollig -keit
eWDG

Bedeutungen

1.
spaßiger Umstand
Beispiele:
sie hatte allerlei Drolligkeiten zu erzählen
die Drolligkeiten des Lebens
2.
Lustigkeit, Possierlichkeit
Grammatik: nur im Singular
Beispiel:
die alte Drolligkeit ihres Wesens setzte sich wieder durch

Verwendungsbeispiele für ›Drolligkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Märchen ist nicht die Parabel von Gut und Böse, sondern ein Panoptikum menschlicher Drolligkeit. [Die Zeit, 23.12.1994, Nr. 52]
Eckensteher waren ungelernte Tagelöhner, die Gelegenheitsarbeiten ausführten und durch gewisse Schläue und Drolligkeit auffielen. [Süddeutsche Zeitung, 12.06.1999]
Die Musik war in ihrer karikaturistischen Drolligkeit entzückend; trotzdem gab es einen wunderschönen Skandal im Théâtre des Champs‑Elysées. [Jourdan-Morhange, Hélène: Cocteau. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 14925]
Journalisten im In‑ und Ausland rühmen zwar seine spitze Feder, aber sie kennen auch seinen Zynismus, seinen Sarkasmus, seine schlüpfrige Drolligkeit. [Die Zeit, 30.11.1984, Nr. 49]
Aber es kommt ja auch nur auf die Drolligkeit der einzelnen Scenen an. [Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1953. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1953], S. 348]
Zitationshilfe
„Drolligkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Drolligkeit>.

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