Dual, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Duals · Nominativ Plural: Duale
WorttrennungDu-al (computergeneriert)
HerkunftLatein
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Sprachwissenschaft Numerus für zwei Dinge oder Wesen oder Verbform für (zwei) zusammengehörige Tätigkeiten und Vorgänge (heute nur noch im Baltischen und Slawischen)
2.
Schach im Kunstschach   vom Verfasser nicht beabsichtigte (Teil)nebenlösung eines Schachproblems
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Dual m. Numerus der Zweizahl, eine Entlehnung (18. Jh.) von lat. duālis (zu ergänzen: numerus). Zu lat. duālis Adj. ‘von zweien, zwei enthaltend’, lat. duo ‘zwei, beide’.

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Dual · ↗Dualis · Zweizahl

Typische Verbindungen
computergeneriert

Telefunken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dual‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie alle großen Systeme tendiert auch das Duale dazu, sich selbst zu verabsolutieren.
Die Welt, 15.02.2003
Beim Dual handelt es sich um ein modular aufgebautes Gerät.
C't, 1994, Nr. 7
Wie es um Dual derzeit steht, lassen die dürren Informationen aus dem Unternehmen kaum erkennen.
Die Zeit, 17.04.1981, Nr. 17
Der Rückgang des Duals fällt mit dem allmählichen, stetig fortschreitenden Übergang von der individuellen und konkreten Zahl zur Reihenzahl zusammen.
Cassirer, Ernst: Philosophie der symbolischen Formen, Darmstadt: Wiss. Buchges. 1994 [1923], S. 200
Nomen, Pronomen und Verbum werden im Singular, Plural und Dual flektiert.
Kümmel, W. G.: Bibel. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 3801
Zitationshilfe
„Dual“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dual>, abgerufen am 06.12.2019.

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