Durakkord, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Durakkord(e)s · Nominativ Plural: Durakkorde
Aussprache  ['duːɐ̯ʔaˌkɔʁt]
Worttrennung Dur-ak-kord
Wortzerlegung Dur Akkord1
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Musik Dreiklang (1) aus Grundton, großer Terz und Quinte
in gegensätzlicher Bedeutung zu Mollakkord, siehe auch Durdreiklang
Beispiele:
Schicht um Schicht legen die Akkorde ihre jazzigen Klangfärbungen ab, bis ein reiner Durakkord übrig bleibt. [Neue Osnabrücker Zeitung, 05.04.2017]
[…] der Grundton mit der großen Terz und der Quinte[…] [bildet] den harten Dreiklang oder sogenannten Durakkord, welcher durch die Vertauschung eines einzigen Tones mit einem andern, nämlich der großen Terz mit der kleinen, sich in den weichen Dreiklang oder den Mollakkord verwandelt. [Die Grenzboten. Jg. 42, 1883, Erstes Quartal.]
Wenn man sich unter einer allein gesungenen Note einen Durakkord vorstellt, klingt sie eben anders, als wenn man ein Moll im Kopf hat. [Die Zeit, 05.07.2012]
Der Ausdruck von Schmerz und Leid überwältigte [bei der modernen Komposition über eine Bach-Kantate], trotzdem mündete die Klage in einen harmonischen Durakkord, der Trost und Heil andeutete. [Badische Zeitung, 16.09.2003]
Die letzten vier Töne der Violine bilden einen C‑Dur‑ Dreiklang, dem schließlich eine (eine Oktave höhere) Mollterz hinzugefügt wird, der zum Trotz dem Hörer der Klang eines Durakkords im Ohr bleibt. [Frankfurter Rundschau, 24.02.2000]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Durakkord“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Durakkord>.

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