Durchsatz, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Durchsatzes · Nominativ Plural: Durchsätze
Aussprache 
Worttrennung Durch-satz
Grundformdurchsetzen
Wortbildung  mit ›Durchsatz‹ als Erstglied: Durchsatzrate  ·  mit ›Durchsatz‹ als Letztglied: Datendurchsatz
eWDG

Bedeutung

fachsprachlich die eine Rohrleitung, einen Hochofen passierende Menge
Beispiele:
ein Ofen mit einem Durchsatz von 60 Tonnen Trockenkohle
den Durchsatz einer Rohrleitung, Pipeline durch weitere neue Pumpstationen erhöhen
den Durchsatz steigern, erweitern
der tägliche, fortlaufende Durchsatz

Typische Verbindungen zu ›Durchsatz‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Durchsatz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Durchsatz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Speicher wird linear adressiert; eine paarweise Anordnung bringt keinen höheren Durchsatz. [C't, 1999, Nr. 3]
Erziehung ist in jedem Fall mehr, als einen gewissen "Durchsatz" zu erreichen. [Süddeutsche Zeitung, 22.12.2003]
Der Durchsatz von einigen Tonnen Material pro Tag eignet sich insbesondere für die nun vordringenden kleineren Anlagen. [Süddeutsche Zeitung, 29.12.1994]
Sie nahmen viel Raum ein und waren teuer, lohnten sich daher nur bei hohem Durchsatz. [Die Zeit, 14.10.1999, Nr. 42]
Was nicht heißen soll, daß sie durch schlechten Durchsatz aufgefallen wären. [C't, 1998, Nr. 16]
Zitationshilfe
„Durchsatz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Durchsatz>.

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