Dysfunktion, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDys-funk-ti-on (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Medizin gestörte Funktion, Funktionsstörung eines Organs
2.
Soziologie für den Bestand eines Systems schädliche Sache

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Fehlfunktion · ↗Funktionsstörung  ●  Dysfunktion  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Erektionsstörung · ↗Potenzstörung · erektile Dysfunktion  ●  Impotentia coeundi  veraltet, lat. · ↗Impotenz  ugs.
  • funktionelle Sexualstörung · sexuelle Dysfunktion · sexuelle Funktionsstörung
  • Craniomandibuläre Dysfunktion · Kraniomandibuläre Dysfunktion
  • Fronto-striatale Dysfunktion · Striatofrontale Dysfunktion

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie viele Männer aber wirklich eine therapiebedürftige erektile Dysfunktion haben, ist umstritten.
Die Zeit, 01.12.2005, Nr. 49
Hierzu zählten ausdrücklich auch Medikamente zur Behandlung einer sogenannten erektilen Dysfunktion.
Die Welt, 11.02.2005
Mit zunehmendem Alter werden Potenzstörungen häufiger, im Schnitt hat jeder zweite Mann über 60 Jahre mit erektiler Dysfunktion zu kämpfen.
Süddeutsche Zeitung, 04.12.1997
Laut Arzneimittel-Richtlinien wurden Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion jedoch von der Verordnung ausgeschlossen.
Bild, 15.01.2002
Schon wieder ist ein Mac mit akuter Amnesie und partieller Dysfunktion des zentralen Nervensystems eingeliefert worden.
C't, 1998, Nr. 23
Zitationshilfe
„Dysfunktion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dysfunktion>, abgerufen am 17.02.2019.

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