Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Dyslexie

Worttrennung Dys-le-xie
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Medizin, Psychologie durch Hirnverletzungen oder Hirnerkrankungen bedingte Lesestörung, Minderung der Fähigkeit, Geschriebenes zu erfassen, geistig aufzunehmen und zusammenhängend vorzutragen

Verwendungsbeispiele für ›Dyslexie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bislang wird die so genannte Dyslexie meist erst im Schulalter diagnostiziert. [Die Welt, 23.08.1999]
Menschen mit einer leichten Dyslexie können lesen, aber Menschen, die an einer schweren Form dieser Störung leiden, werden nie lernen zu lesen. [Die Welt, 12.09.2005]
Seit meiner Kindheit leide ich an Dyslexie und am Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, es fällt mir extrem schwer, auch nur wenige Sätze zu lesen. [Die Zeit, 21.06.2010, Nr. 25]
Einen erblichen Einfluß bei Lesestörungen (Dyslexie) haben Wissenschaftler des Institutes für Verhaltensgenetik der Universität von Colorado in Boulder nachgewiesen. [Die Zeit, 30.10.1987, Nr. 45]
Nächste Woche veröffentlicht es in Nature Genetics den bislang überzeugendsten Nachweis genetisch verursachter Dyslexie. [Die Zeit, 17.12.2001, Nr. 51]
Zitationshilfe
„Dyslexie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dyslexie>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Dyslalie
Dyskrasit
Dyskranie
Dyskolie
Dyskinesie
Dysmelie
Dysmenorrhö
Dysmetrie
Dysodil
Dysontogenie