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Eck, das

Grammatik süddeutsch Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Eck(e)s · Nominativ Plural: Ecke
Nebenform österreichisch Eck · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Eck(e)s · Nominativ Plural: Ecken
Wortbildung  mit ›Eck‹ als Erstglied: ↗Eckchen  ·  mit ›Eck‹ als Letztglied: ↗Achteck · ↗Dreieck · ↗Kreuzeck · ↗Rechteck · ↗Straßeneck · ↗Vieleck · ↗Viereck · ↗übereck
DWDS-Verweisartikel, 2016

Bedeutung

vergleiche Ecke
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Ecke · Eck
Ecke f. Eck n. ‘Spitze, Kante, Winkel’ (Stelle, an der zwei Linien oder Flächen zusammenstoßen), ahd. egga (um 1000), mhd. ecke, egge ‘Schneide (einer Waffe), Spitze, Kante, Ecke, Winkel’, asächs. eggia, mnd. egge, mnl. egghe, nl. eg, egge ‘Schneide, Kante’, aengl. ecg ‘Spitze, Waffe, Schwert’, engl. edge ‘Schneide, Schärfe, Spitze, Ecke’, anord. schwed. egg ‘Ecke, Schneide’ (germ. *agjō) führen mit lat. aciēs ‘Schärfe, Schneide’, griech. akís (ἀχίς) ‘Spitze’ auf die Wurzel ie. *ak̑-, *ok̑- (daneben auch *ak-, *ok-) ‘scharf, spitz, kantig’; vgl. die unter ↗Ahorn, ↗Ähre und ↗eggen (s. d.) behandelten Wörter. Die Ecke seit alters zukommende Bedeutung ‘Schneide’, die sich in anderen germ. Sprachen bis in die Gegenwart erhalten hat, ist im Nhd. aufgegeben. Neben Ecke f. tritt im 13. Jh. ein Neutrum, mhd. daʒ ecke, nhd. Eck n., zunächst überwiegend obd. und ohne erkennbare Bedeutungsdifferenzierung, das in der Bezeichnung geometrischer Figuren (Drei-, Vier-, Rechteck) alleinige Geltung gewonnen hat.

Typische Verbindungen zu ›Eck‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Eck‹.

Verwendungsbeispiele für ›Eck‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann zog er ab, flach flitzte der Ball ins äußerste Eck des Tores.
Der Tagesspiegel, 08.11.2004
Diesen Gewinn nach Steuern muss Eckes in diesem Jahr erst einmal verteidigen.
Süddeutsche Zeitung, 19.05.2000
So schön, so einfach, so selbstverständlich erhob sich aus dem dunklen Eck die weiße Pflanze.
Frapan, Ilse: Arbeit. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 576
Wenn er auf das eine Eck des Steines trat, ging das andere in die Höhe.
Rosendorfer, Herbert: Großes Solo für Anton, Zürich: Diogenes 2000 [1976], S. 33
Eck kam es darauf an, die Protestanten als Häretiker zu entlarven.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7218
Zitationshilfe
„Eck“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eck>, abgerufen am 30.09.2020.

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