Effeff

Aussprache
WorttrennungEff-eff
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp aus dem Effeffvorzüglich, ausgezeichnet
Beispiel:
er versteht, kennt, kann sein Handwerk aus dem Effeff
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Effeff n. umgangssprachlich in Wendungen wie etw. aus dem Effeff können ‘sehr gut können’. Herkunft unklar. Wohl am ehesten aus der kaufmannssprachlichen Abkürzung ff für fein-fein ‘sehr fein’, auch eff-eff-Qualität, vgl. Schirmer Kaufmannsspr. (1911) 61. Im 19. Jh. in der Schreibung Ff, ff und FF, dann Effeff.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fach Fuß Handwerk Metier beherrschen kennen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Effeff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beides gehörte früher zu ihm, beides beherrschte er aus dem Effeff.
Die Zeit, 27.07.2012 (online)
Er kennt den täglichen Betrieb des Hauses aus dem Effeff.
Bild, 16.05.2003
Man kennt sich aus dem Effeff, man schätzt sich, aber man redet immer öfter aneinander vorbei.
Süddeutsche Zeitung, 16.04.2003
Sie sind oft schon lange im Unternehmen, kennen alles aus dem Effeff, haben auch schlechte Zeiten durchgestanden.
Die Welt, 01.11.2003
Nun kennt er alle zwischen früh und spät fälligen Tricks, Abläufe und Behelligungen aus dem Effeff.
Schröter, Heinz: Ich, der Rentnerkönig, Genf: Ariston 1985, S. 114
Zitationshilfe
„Effeff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Effeff>, abgerufen am 26.03.2019.

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