Effektivlohn, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ef-fek-tiv-lohn
Wortzerlegung  effektiv Lohn
eWDG

Bedeutung

tatsächlicher Lohn
Beispiel:
der Effektivlohn lag wesentlich höher als der Tariflohn

Typische Verbindungen zu ›Effektivlohn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Effektivlohn‹.

Verwendungsbeispiele für ›Effektivlohn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei geht die Entwicklung der Effektivlöhne in vielen Wirtschaftszweigen nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit noch erheblich rascher vor sich.
Die Zeit, 03.08.1973, Nr. 32
Begrüßt wird ausdrücklich, daß der Markt diese Entwicklung korrigiert und nun vielfach Effektivlöhne unterhalb der Tariflöhne gezahlt werden.
Die Welt, 10.06.1999
Nirgendwo in Deutschland gibt es niedrigere Effektivlöhne, nirgendwo spielt die Tarifbindung eine so untergeordnete Rolle wie dort.
Süddeutsche Zeitung, 21.11.2002
Den Unterschied zwischen dem Effektivlohn und dem Tariflohn nennt man Lohndrift.
o. A. [Bar]: Lohndrift. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1977]
Die Effektivlöhne liegen laut IG Metall im Osten etwa 30 Prozent unter Westniveau.
Der Tagesspiegel, 19.02.2003
Zitationshilfe
„Effektivlohn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Effektivlohn>, abgerufen am 24.10.2021.

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