Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Eheform, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Eheform · Nominativ Plural: Eheformen
Worttrennung Ehe-form
Wortzerlegung Ehe Form

Verwendungsbeispiele für ›Eheform‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Welche Rückwirkungen auf das Wohnen hätte eine Veränderung der Eheformen? [Die Zeit, 18.10.1968, Nr. 42]
Solch ein Erpressungsversuch an der Vorsehung aber ist unsere Eheform. [Meisel-Hess, Grete: Die sexuelle Krise. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 8652]
Bisher ist kaum versucht worden, die Eheformen verschiedener Völker zu unterschiedlichen Zeiten ihrer Geschichte mit den jeweiligen Lebensumständen im Zusammenhang zu sehen. [Die Zeit, 11.06.1971, Nr. 24]
Jedenfalls erscheint vom Standard der bürgerlichen Gesellschaft die Regelung der Sexualität und die Eheform, wie sie in der höfischen Gesellschaft vorherrscht, als äußerst lax. [Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 247]
Auch von Familienpolitik lesen wir, die Eheformen fördert statt Kinder und die Arbeitsplätze von Männern gegen weibliche Konkurrenz absichert. [Die Zeit, 25.06.2001, Nr. 26]
Zitationshilfe
„Eheform“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eheform>.

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