Eheherr, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungEhe-herr (computergeneriert)
WortzerlegungEheHerr
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltet
Synonym zu Ehemann
Beispiel:
Der, welcher jene Worte gesprochen, war Christinens Eheherr [E. T. A. Hoffm.Serapionsbrüder3,213]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie schreit die letzten Worte ihrem tauben Eheherrn ins Ohr.
Christ, Lena: Madam Bäurin. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1920], S. 4477
Sie taumelte zurück in die Stube, tastete sich an den Tisch und saß angstvoll neben ihrem Eheherrn.
Weismantel, Leo: Die höllische Trinität, Berlin: Union-Verl.1966 [1943], S. 59
Und doch ist dem strengen Eheherrn in einer schwachen Minute der Same zum spätgeborenen Joachim entfallen.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 265
Daher schien es um so notwendiger, ihnen in der Ehe straffe Zügel anzulegen und sie der strengen Zucht des Eheherrn zu unterwerfen.
Die Zeit, 17.05.1996, Nr. 21
Denn dazu hatte sie in der Dauer ihres glücklichen Zusammenlebens den praktischen Sinn ihres Eheherrn und Gebieters allzusehr schätzen gelernt.
Hermann, Georg [d.i. Borchardt, Georg Hermann]: Jettchen Gebert, Berlin: Fleischel 1919 [1906], S. 415
Zitationshilfe
„Eheherr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eheherr>, abgerufen am 16.02.2019.

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