Eidergans, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungEi-der-gans (computergeneriert)
WortzerlegungEiderGans
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Eider · Eidergans · Eiderente
Eider f. nordeuropäischer Entenvogel mit weichen Daunenfedern (s. ↗Daune), entlehnt (Mitte 18. Jh.) mit dem Daunenhandel aus isl. æður, æðarfugl, anord. æðr. Die Herkunft von anord. æðr ist ungewiß. Vielleicht Bildung mit Dentalsuffix zu dem unter ↗Ei (s. d.) behandelten ie. Wort für ‘Vogel’ (lat. avis). Oder besteht Verbindung zu germ. *ēðī, ie. *ātíḥ, *ātī ein Wasservogel, das man dann allerdings von ↗Ente, s. d., trennen müßte? Auch Anschluß an ie. *ēt-men ‘Hauch, Atem’ im Hinblick auf die durch einen leichten Hauch beweglichen Daunenfedern ist denkbar. Im Dt. begegnet der Tiername vornehmlich in den verdeutlichenden Zusammensetzungen Eidergans f. (Mitte 18. Jh.) und Eiderente f. (2. Hälfte 18. Jh.), vgl. engl. eiderduck, nl. eidereend, -gans.

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn man über die Insel streift oder am Strand Steine sammelt, stöbert man hin und wieder eine Eidergans vom Brüten auf.
Die Zeit, 15.06.1973, Nr. 25
Zitationshilfe
„Eidergans“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eidergans>, abgerufen am 17.07.2019.

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