Eidbruch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Eidbruch(e)s · Nominativ Plural: Eidbrüche
Nebenform Eidesbruch · Substantiv · Genitiv Singular: Eidesbruch(e)s · Nominativ Plural: Eidesbrüche
Worttrennung Eid-bruch ● Ei-des-bruch
Wortzerlegung EidBruch1
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
einen Eidbruch begehen

Verwendungsbeispiele für ›Eidbruch‹, ›Eidesbruch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich weiß nicht, was Sie mit »Eidbruch« sagen wollen, aber ich habe ihm meinen Eid nicht gehalten und bin stolz darauf.
o. A.: Einhundertzwanzigster Tag. Freitag, 3. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 10204
Und hat irgend jemand ein Recht, den Vorwurf des Eidbruches zu erheben?
Die Zeit, 24.07.1958, Nr. 30
Wegen Eidbruches wurden ihr die Schwurfinger abgeschlagen, dann warf man sie in den Tiber.
Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7156
In der säkularisierten Welt können Eidbruch und Meineid nur unter die Androhung einer besonders harten menschlichen Strafe gestellt werden.
Die Zeit, 20.09.1991, Nr. 39
Brauchitsch und Halder würden sich des Eidbruches schuldig machen, wenn sie ohne Wissen der zuständigen politischen Instanzen einem Kriegsbefehl Folge leisten würden.
o. A.: Einhundertvierzehnter Tag. Donnerstag, 25. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 28151
Zitationshilfe
„Eidbruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eidbruch>, abgerufen am 13.06.2021.

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