Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Eidos, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Ei-dos (computergeneriert)
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Philosophie
1.
Gestalt, Form, Aussehen
2.
Idee (bei Plato)
3.
Gegensatz zur Materie (bei Aristoteles)
4.
Wesen (bei Husserl)
5.
Art im Gegensatz zur Gattung (in der Logik)

Typische Verbindungen zu ›Eidos‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Eidos‹.

Verwendungsbeispiele für ›Eidos‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und damit stehen wir unmittelbar vor dem Eidos, der Idee. [Natorp, Paul: Platons Ideenlehre. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1903], S. 6067]
Damit haben wir wieder das platonische Eidos als metaphysisches Prinzip. [Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2799]
Bereits seit Sommer des vergangenen Jahres war Eidos auf der Suche nach einem Käufer. [Die Welt, 09.04.2005]
Das Eidos also schreibt seinerseits die besondere Art der differenzierten Materie vor. [Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 95]
Bei Sokrates ist das Eidos vornehmlich das Wesen bestimmter ethischer Verhaltensweisen. [Klein, J.: Idee. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 28663]
Zitationshilfe
„Eidos“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eidos>.

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