Eigendynamik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Eigendynamik · Nominativ Plural: Eigendynamiken · wird selten im Plural verwendet
Aussprache
WorttrennungEi-gen-dy-na-mik (computergeneriert)
WortzerlegungeigenDynamik

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bevölkerungsschrumpfung Geschehen Interpretation Mißerfolg beachtlich bedenklich bedrohlich bemerkenswert enorm entfalten entwickeln erstaunlich evolutionär fatal freisetzen gefährlich gewinnen gewiss konjunkturell kontrollierbar rasant seltsam unaufhaltsam ungeahnt unglaublich unkontrollierbar unterschätzen verhängnisvoll vertrauen zuschreiben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Eigendynamik‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Posten, den er künftig bekleidet, entwickelt eine andere Eigendynamik als der in Graz.
Süddeutsche Zeitung, 03.03.2000
Doch in diesem Fall entstand so eine zerstörerische Eigendynamik, die am Ende nicht mehr zu bremsen war.
Die Zeit, 18.03.1999, Nr. 12
Das ist nur möglich, wenn man die Eigendynamik der Abwehr berechnet und sie dazu zwingt, sich selbst zu torpedieren.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 174
Zwar bringen sie selbst diese Strukturen hervor, diese entwickeln jedoch, diesem methodologischen Konzept zufolge, eine Eigendynamik.
Schöber, Peter: Soziologie. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 28987
Die Eigendynamik der Gesellschaft zwingt uns in die Hetze des Alltags.
Giersch, Herbert: Allgemeine Wirtschaftspolitik, Wiesbaden: Gabler 1960, S. 54
Zitationshilfe
„Eigendynamik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eigendynamik>, abgerufen am 18.04.2019.

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