Eigengesetzlichkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungEi-gen-ge-setz-lich-keit
WortzerlegungeigenGesetzlichkeit
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
die Eigengesetzlichkeit eines Kunstzweiges
die unantastbare Eigengesetzlichkeit des Spieles [HesseGlasperlensp.6,358]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Denken Eigenart Fortschritt Institution Kunst Medium Selbständigkeit Sphäre Technik Wertsphäre anerkennen entfalten entwickeln gewiss immanent inner relativ verkennen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Eigengesetzlichkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Binnen 18 Monaten hätten die Dinge aber eine Eigengesetzlichkeit entwickelt.
Der Spiegel, 26.08.1991
Die fortwirkende Eigengesetzlichkeit der Neuen ökonomischen Politik störte ihn nicht; er wollte wirklich Ernst machen mit dieser Politik.
Die Zeit, 23.09.1966, Nr. 39
Dennoch darf die relative Eigengesetzlichkeit der theoretischen politischen Erkenntnis nicht verkannt werden.
Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 45
Eine absolute Eigengesetzlichkeit der Politik und des Wirtschaftslebens lehnen wir ab.
Simpfendörfer, Wilhelm: Rundfunkansprache zur Reichstagswahl am 31. Juli 1932 über: "Die Ziele und die Arbeit des Christlich-sozialen Volksdienstes", 25.07.1932
Auf dieser Basis ist es nun möglich, auch das affirmative Wesen der Kategorien selbst, soweit es sich in deren Eigengesetzlichkeit spiegelt, näher zu bestimmen.
Hartmann, Nicolai: Der Aufbau der realen Welt, Berlin: de Gruyter 1940, S. 411
Zitationshilfe
„Eigengesetzlichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eigengesetzlichkeit>, abgerufen am 21.04.2019.

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