Eigentlichkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Ei-gent-lich-keit
Wortzerlegung eigentlich-keit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Zustand, der einer Sache oder jmdm. ursprünglich und eigentlich zukommt

Typische Verbindungen zu ›Eigentlichkeit‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Eigentlichkeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Eigentlichkeit‹

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Eigentlich läuft es super, das Problem liegt in der Eigentlichkeit selbst.
Die Zeit, 15.07.1999, Nr. 29
Um sich überhaupt zu finden, muß es ihm selbst in seiner möglichen Eigentlichkeit »gezeigt« werden.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 259
Gottes Tat in Jesus ist der an uns ergehende Ruf in die »Eigentlichkeit«.
Schott, E.: Systematische Theologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 36333
Ich habe 1956 Abitur gemacht und hatte mich vorher jahrelang von den Lehrern mit einem völlig ungefilterten Jargon der Eigentlichkeit füttern lassen müssen.
Die Welt, 11.09.2003
Lapidar nimmt er von der fraglosen Zweckfreiheit des Lebens in seiner Eigentlichkeit Notiz.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 371
Zitationshilfe
„Eigentlichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eigentlichkeit>, abgerufen am 05.12.2020.

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