Eigentumsverlust, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungEi-gen-tums-ver-lust
WortzerlegungEigentumVerlust
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

rechtswirksame Veräußerung einer Sache durch einen Nichtbesitzer an einen gutgläubigen Dritten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So konnten sie bevorzugt und besonders günstig Land erwerben, außerdem wurde ihnen ein Ausgleich für den Eigentumsverlust zugestanden.
Der Tagesspiegel, 29.01.2004
Der Eigentumsverlust von DDR-Flüchtlingen bei ihrer Ausreise war auch schon vor 1977 eine unlautere Machenschaft.
Die Welt, 30.09.1999
Kirchen erlitten Eigentumsverluste, viele ihrer Mitglieder wurden Flüchtlinge, die Gemeinden zerstreuten sich.
Wysner, G. M.: Orient. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 14217
Mir gefällt die Reihenfolge: Eigentumsverlust ist offensichtlich schlimmer als der Tod.
Die Zeit, 13.08.2012, Nr. 33
Zitationshilfe
„Eigentumsverlust“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eigentumsverlust>, abgerufen am 17.11.2019.

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