Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Eigenwille, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Nebenform Eigenwillen
Aussprache 
Worttrennung Ei-gen-wil-le ● Ei-gen-wil-len
Wortzerlegung eigen Wille
eWDG

Bedeutung

Neigung, nur dem eigenen Willen zu folgen
Beispiele:
ein starker Eigenwille
in trotzigem Eigenwillen

Typische Verbindungen zu ›Eigenwille‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Eigenwille‹.

Verwendungsbeispiele für ›Eigenwille‹, ›Eigenwillen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In schwedischer Zeit regte sich auch schon der Eigenwille der Bauerngemeinden. [Wittram, R.: Baltische Länder. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 28910]
Gewiß hat sein Eigenwille nicht immer zu ihrer Erleichterung beigetragen. [Die Zeit, 08.03.1963, Nr. 10]
Der im Vergleich zu den Österreichern traditionsreichere und entschlossenere Eigenwille hat damit auch sein sprachliches Pendant. [Die Zeit, 29.08.1997, Nr. 36]
Am Ende der Regierungszeit Iwans war das Land völlig erschöpft, jeder politische Eigenwille der Gesellschaft zerschlagen. [Philipp, Werner: Altrußland bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 4406]
Natürlich sind in Berlin in diesen Jahren auch Hervorbringungen von Format und Eigenwille entstanden. [Der Tagesspiegel, 22.07.2002]
Zitationshilfe
„Eigenwille“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eigenwille>.

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