Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Eigenwirtschaft, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Eigenwirtschaft · Nominativ Plural: Eigenwirtschaften
Worttrennung Ei-gen-wirt-schaft
Wortzerlegung eigen Wirtschaft

Typische Verbindungen zu ›Eigenwirtschaft‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Eigenwirtschaft‹.

Verwendungsbeispiele für ›Eigenwirtschaft‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei den kleinen bäuerlichen Eigenwirtschaften ist eine erheblich höhere Produktivität festzustellen. [Weber, H.: Wirtschaftsethik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 35157]
Die grundherrliche Eigenwirtschaft war zu Ende des Mittelalters geringer verbreitet als am Beginn. [Lütge, F.: Agrarverfassung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 1055]
Diese gruppieren sich um einen Herrensitz, mit dem eine Eigenwirtschaft verbunden ist. [Lütge, F.: Agrarverfassung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 1052]
Die »Eigenwirtschaft der Arbeiterklasse« war also auch zur Zeit ihrer vermeintlichen Blüte nie mehr als »eine Solidargemeinschaft lohnabhängiger Konsumenten«. [konkret, 1986]
Aus den Umständen wird es verständlich, warum manche Pfarrer die Pfarrgüter in Eigenwirtschaft nahmen, unbekümmert um die Lasten und die unausbleiblichen Folgen. [o. A.: Die Kirche im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1970], S. 2803]
Zitationshilfe
„Eigenwirtschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eigenwirtschaft>.

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