Einbürgerung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Einbürgerung · Nominativ Plural: Einbürgerungen
Aussprache
WorttrennungEin-bür-ge-rung
Wortbildung mit ›Einbürgerung‹ als Erstglied: ↗Einbürgerungsgesuch · ↗Einbürgerungsurkunde · ↗Einbürgerungsversuch
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von einbürgern (Lesart 1 u. 2)
entsprechend der Bedeutung von einbürgern (Lesart 1)
Beispiele:
seine Einbürgerung in A
der Einbürgerung des emigrierten Dichters stand nichts im Wege
sein Gesuch um Einbürgerung
bildlich
Beispiel:
die Einbürgerung dieses Tieres ist gut gelungen
entsprechend der Bedeutung von einbürgern (Lesart 2)
Beispiel:
die Einbürgerung fremder Wörter in unserer, in unsere Sprache

Thesaurus

Synonymgruppe
Einbürgerung · Erlangung der Staatsbürgerschaft · Erwerb der Staatsbürgerschaft · Verleihung der Staatsbürgerschaft  ●  ↗Nationalisierung  geh. · ↗Naturalisation  geh. · ↗Nostrifikation  fachspr.
Assoziationen
Antonyme
  • Einbürgerung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Antrag Ausbürgerung Ausländer Ausländergeneration Ausländerkind Einwanderer Einwanderung Erleichterung Ermessen Gesprächsleitfaden Haupthindernis Hinnahme Mehrstaatigkeit Rechtsanspruch Regelanfrage Rücknahme Spitzensportler Sprachtest Staatsangehörigkeit Staatsangehörigkeitsrecht Staatsbürgerschaft Südafrikaner Ukrainerin Verfassungsschutz Wartefrist beantragen erleichtern erleichtert erschlichen vereinfacht

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Einbürgerung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort kann man bereits nach zwei Jahren den Antrag auf Einbürgerung stellen.
Der Tagesspiegel, 22.04.2001
Bundesweite Zahlen über die Entwicklung bei den Einbürgerungen liegen nicht vor.
Süddeutsche Zeitung, 16.05.2000
Die Gebühr für die Einbürgerung nach diesem Gesetz beträgt 500 Deutsche Mark.
o. A.: Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz. In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Auch wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, besteht allerdings grundsätzlich kein Anspruch auf Einbürgerung.
o. A. [rast]: Einbürgerung. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1989]
Seine weitreichenden Adelsbeziehungen machte er für die Einbürgerung des Pietismus fruchtbar.
Schmidt, M.: Spener. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 35084
Zitationshilfe
„Einbürgerung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Einbürgerung>, abgerufen am 18.02.2019.

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