Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Einband, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Einband(e)s · Nominativ Plural: Einbände
Aussprache 
Worttrennung Ein-band
Grundformeinbinden
Wortbildung  mit ›Einband‹ als Erstglied: Einbanddecke · Einbanddeckel · Einbandentwurf · Einbandgestaltung · Einbandmaterial · Einbandpappe · Einbandtitel
 ·  mit ›Einband‹ als Letztglied: Bucheinband · Fanfareneinband · Hard-Cover-Einband · Hardcovereinband · Kalikoeinband · Ledereinband · Leineneinband · Originaleinband · Pergamenteinband · Prachteinband · Saffianeinband
eWDG

Bedeutung

die beiden Deckel und der Rücken eines Buches
Beispiele:
ein prächtiger, haltbarer, neuer, zerrissener Einband
den Einband erneuern lassen
bunte Einbände schmückten das Wandbrett
ein Einband aus Leder, Leinen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Band1 · Einband
Band1 m. (Plur. Bände) ‘einzelnes Buch’ eines mehrbändigen Druckwerkes bzw. aus einer Reihe verschiedener Bücher. Mit der Bedeutung ‘Einband’ (17. Jh.), dann ‘das Zusammengebundene’ gehört das Wort wie Band3 n. (s. d.) zu binden (s. d.). Einband m. ‘Deckel und Rücken eines Buches’ (2. Hälfte 18. Jh.), älteres Band (s. oben) ablösend.

Thesaurus

Synonymgruppe
Buchdeckel · Bucheinband  ●  Einband  Hauptform · Buchdecke  fachspr. · Decke  fachspr., Jargon · Einbanddecke  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Einband‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Einband‹.

Verwendungsbeispiele für ›Einband‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Buch, in dem Mo in dieser Nacht las, hatte einen Einband aus blassblauem Leinen. [Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 8]
Stunden verbrachte ich damit, schwärmerisch den goldgeschnittenen Einband zu streicheln. [Riedel, Susanne: Eine Frau aus Amerika, Berlin: Berlin Verlag 2003, S. 32]
Den Charakter des früheren Einbandes bestimmte der Besitzer des Buches, nicht sein Verleger. [Schulze, Friedrich: Der Deutsche Buchhandel und die geistigen Strömungen der letzten hundert Jahre. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 8883]
Die Einbände der Renaissance weisen oft mehr auf, doch beginnt in dieser Zeit bereits die Imitation. [o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 8140]
Das keck blickende Tier auf dem Einband ist ein Euro. [Die Zeit, 03.10.2011, Nr. 40]
Zitationshilfe
„Einband“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Einband>.

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