Einband, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Einband(e)s · Nominativ Plural: Einbände
Aussprache
WorttrennungEin-band
Grundformeinbinden
Wortbildung mit ›Einband‹ als Erstglied: ↗Einbanddecke · ↗Einbanddeckel · ↗Einbandentwurf · ↗Einbandgestaltung · ↗Einbandmaterial · ↗Einbandpappe · ↗Einbandtitel
 ·  mit ›Einband‹ als Letztglied: ↗Bucheinband · ↗Fanfareneinband · ↗Hard-Cover-Einband · ↗Hardcovereinband · ↗Kalikoeinband · ↗Ledereinband · ↗Leineneinband · ↗Originaleinband · ↗Pergamenteinband · ↗Prachteinband · ↗Saffianeinband
eWDG, 1967

Bedeutung

die beiden Deckel und der Rücken eines Buches
Beispiele:
ein prächtiger, haltbarer, neuer, zerrissener Einband
den Einband erneuern lassen
bunte Einbände schmückten das Wandbrett
ein Einband aus Leder, Leinen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Band1 · Einband
Band1 m. (Plur. Bände) ‘einzelnes Buch’ eines mehrbändigen Druckwerkes bzw. aus einer Reihe verschiedener Bücher. Mit der Bedeutung ‘Einband’ (17. Jh.), dann ‘das Zusammengebundene’ gehört das Wort wie ↗Band n. (s. d.) zu ↗binden (s. d.). Einband m. ‘Deckel und Rücken eines Buches’ (2. Hälfte 18. Jh.), älteres Band (s. oben) ablösend.

Thesaurus

Synonymgruppe
Buchdeckel · ↗Bucheinband  ●  Einband  Hauptform · ↗Buchdecke  fachspr. · ↗Decke  fachspr., Jargon · ↗Einbanddecke  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Büchlein Evangeliar Illustration Leder Letter Rückseite Schutzumschlag Seltenheit Typographie Umschlag Vorsatzpapier abwaschbar dekorativ farbig gestaltet gotisch knallrot kostbar kunstvoll ledern marmoriert original prachtvoll prangen schmücken solide umschließen vergoldet zeitgenössisch zieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Einband‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Buch, in dem Mo in dieser Nacht las, hatte einen Einband aus blassblauem Leinen.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 8
Die Bilder in einem hölzernen Einband sind etwa 150 Jahre alt.
Bild, 01.12.2001
Männer lassen sich sogar von der grafischen Gestaltung des Einbands abschrecken.
Die Welt, 29.03.2000
Beinahe bekümmert griff er nach dem Buch und strich mit seinen schmalen Händen über den Einband.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 719
Den Charakter des früheren Einbandes bestimmte der Besitzer des Buches, nicht sein Verleger.
Schulze, Friedrich: Der Deutsche Buchhandel und die geistigen Strömungen der letzten hundert Jahre. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 8883
Zitationshilfe
„Einband“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Einband>, abgerufen am 21.02.2019.

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