Einfuhr, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Einfuhr · Nominativ Plural: Einfuhren · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungEin-fuhr (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Einfuhr‹ als Erstglied: ↗Einfuhrabgabe · ↗Einfuhrbeschränkung · ↗Einfuhrbewilligung · ↗Einfuhrerlaubnis · ↗Einfuhrgut · ↗Einfuhrhafen · ↗Einfuhrhandel · ↗Einfuhrland · ↗Einfuhrmonopol · ↗Einfuhrsperre · ↗Einfuhrsteuer · ↗Einfuhrverbot · ↗Einfuhrzoll · ↗einfuhrabhängig
 ·  mit ›Einfuhr‹ als Letztglied: ↗Fleischeinfuhr · ↗Getreideeinfuhr · ↗Holzeinfuhr · ↗Kohleneinfuhr · ↗Vieheinfuhr · ↗Waffeneinfuhr · ↗Wareneinfuhr · ↗Weizeneinfuhr · ↗Zuckereinfuhr
eWDG, 1967

Bedeutung

das Einführen von Waren in das eigene Land, der Import
Gegenwort zu Ausfuhr
Beispiele:
die Einfuhr von Holz, Öl, Getreide, Maschinen
das Steigen, die Zunahme, Abnahme, Drosselung der Einfuhr
die Einfuhr erleichtern, erschweren, bremsen, drosseln, sperren, verbieten
Ausfuhr und Einfuhr decken sich
die Einfuhr eines Landes muss durch die entsprechende Ausfuhr ausgeglichen werden

Thesaurus

Synonymgruppe
Einfuhr · ↗Zufuhr
Synonymgruppe
Einfuhr · ↗Import

Typische Verbindungen
computergeneriert

Agrarprodukt Ausfuhr Banane Beschränkung Drittland Erzeugnis Fertigware Geflügel Gut Konsumgut Lebensmittel Liberalisierung Nahrungsmittel Rindfleisch Rohstoff Stammzelle Strafzoll Textilie Ware Zoll drosseln illegal liberalisieren unerlaubt unterbinden untersagen verbieten verbilligen verteuern zollfrei

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Einfuhr‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit Importe als Dumping eingestuft werden, muß die Einfuhr zudem der heimischen Industrie schaden.
Der Tagesspiegel, 07.04.1999
Bezahlt werden könne die Einfuhr nur durch die Ausfuhr deutscher Waren.
o. A.: 1946. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 6569
Die norwegischen Einfuhren erreichten dagegen in den ersten neun Monaten bereits 4119 (1951:3881) Mill.
Die Zeit, 18.12.1952, Nr. 51
Und an die ausländischen Arbeiter zahltest du deutsches Geld durch die Einfuhr der Waren von dort.
o. A.: Germanische Osterfeier von den "Sieben Steinhäusern" bei Fallingbostel, 16.04.1933
Überall war die Einfuhr von Papier und die Ausfuhr von Lumpen verboten.
Goldfriedrich, Johann: Geschichte des Deutschen Buchhandels vom Beginn der klassischen Litteraturperiode bis zum Beginn der Fremdherrschaft. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1909], S. 22049
Zitationshilfe
„Einfuhr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Einfuhr>, abgerufen am 16.09.2019.

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