Eingeständnis, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Eingeständnisses · Nominativ Plural: Eingeständnisse
Aussprache 
Worttrennung Ein-ge-ständ-nis
Wortzerlegung eingestehen -nis
Wortbildung  mit ›Eingeständnis‹ als Letztglied: Haftungseingeständnis · Schuldeingeständnis
eWDG

Bedeutung

das mit Überwindung geleistete Geständnis
Beispiele:
das Eingeständnis einer Tat, Schuld, Blamage, eines Irrtums, Fehlers
das Eingeständnis fiel ihm sichtlich schwer
ein zögerndes, offenes, unfreiwilliges Eingeständnis

Thesaurus

Synonymgruppe
Anerkenntnis · Eingeständnis · Einräumung · Zugeständnis
Synonymgruppe
Eingeständnis · Enthüllung · Offenbarung · Offenlegung · Preisgebung

Typische Verbindungen zu ›Eingeständnis‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Eingeständnis‹.

Verwendungsbeispiele für ›Eingeständnis‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Begründung für die Schutzhaft ist nach dem Eingeständnis des Auswärtigen Amtes nur schwach. [o. A.: Zweiundvierzigster Tag. Donnerstag, den 24. Januar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 21070]
Vielleicht ist die Entscheidung gegen ein Kind auch das Eingeständnis, daß man gerade mal in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen. [Die Zeit, 16.07.1998, Nr. 30]
In beiden Fällen handelte es sich um das Eingeständnis eines Scheiterns. [konkret, 1991]
Gefragt ist "das Eingeständnis eigener Fehler" und da gibt es viele. [o. A.: KRITISCHE FANS. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1982]]
Das Eingeständnis von Schuld kann befreiend sein, aber auch lähmend. [Die Zeit, 07.10.2013, Nr. 40]
Zitationshilfe
„Eingeständnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eingest%C3%A4ndnis>.

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