Einkorn, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Ein-korn
Wortzerlegung eins Korn1
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Weizenart mit kurzen, dicken Ähren mit langen Grannen, die meist nur eine Frucht ausbilden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Einkorn n. Getreideart, ‘Spelzweizen’, mit nur einer Frucht in jeder Ähre, ahd. einkorn (9. Jh.), einkurni (Hs. 12. Jh.), frühnhd. einkorn (14. Jh.); zu Korn und ein1 (s. d.).

Verwendungsbeispiele für ›Einkorn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da füllen hochstehender Roggen und Einkorn einen ganzen Raum mit Getreideduft. [Der Tagesspiegel, 22.08.2001]
Die mehlartige Speise bestand vor allem aus Einkorn, einer Getreideart, die zu Beginn des Ackerbaus weit verbreitet war. [Süddeutsche Zeitung, 29.01.1998]
Das Einkorn, eine Urform des Weizens, zählt zu den ältesten Getreidesorten der Welt. [Der Tagesspiegel, 13.10.1999]
Einkorn und Emmer bauten sie dort an, zwei steinzeitliche Weizenarten, ursprünglich aus dem Nahen Osten. [Die Zeit, 08.09.2005, Nr. 37]
Wer will, lässt sich vor den hölzernen Pflug spannen, kann Dinkel, Einkorn oder Nacktweizen mit der Sichel mähen und mit bloßer Hand ausdreschen. [Süddeutsche Zeitung, 25.08.1999]
Zitationshilfe
„Einkorn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Einkorn>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Einkommenszuwachs
Einkommensverzicht
Einkommensverteilung
Einkommensverlust
Einkommensverhältnis
Einkreiser
Einkreisung
Einkreisungsmanöver
Einkreisungspolitik
Einkreisungsschlacht