Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Einnahme, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Einnahme · Nominativ Plural: Einnahmen
Aussprache 
Worttrennung Ein-nah-me
Grundformeinnehmen
eWDG

Bedeutungen

1.
eingegangenes Geld
Grammatik: meist im Plural
in gegensätzlicher Bedeutung zu Ausgabe
Beispiele:
die täglichen Einnahmen
er hatte große Einnahmen
erhebliche Einnahmen erwarten
über die ständigen, laufenden Einnahmen Buch führen
das war nur eine einmalige Einnahme
die Einnahmen nachrechnen, zusammenzählen
seine Einnahmen waren gestiegen, gesunken
seine Ausgaben überstiegen, überschritten seine Einnahmen
die Ausgaben mit den Einnahmen in Einklang bringen
kam die Mutter von selbst auf den Gedanken, die Parterrezimmer zu vermieten und diese kleine Einnahme zurückzulegen [ FlakeSchritt142]
2.
papierdeutsch entsprechend der Bedeutung von einnehmen (2)
Beispiele:
die Einnahme des Medikamentes
die Einnahme des Trinkwassers
3.
Eroberung
Grammatik: meist im Singular
Beispiele:
die Einnahme der Stadt stand bevor
er war bei der Einnahme von B dabei
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat B1.

Typische Verbindungen zu ›Einnahme‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Einnahme‹.

Blutdopingmittel Pille Prozent Steroids entgangen entgehen erhofft erwartend erwartet erzielen erzielt fehlend fließen generieren geschätzt gestiegen jährlich nachweisen rechnen rückläufig sinken sinkend sonstig sprudelnd steigen steigern verwenden wegbrechend zusaetzliche zusätzlich

Verwendungsbeispiele für ›Einnahme‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Angenommen, ein Apotheker sei mit seinen Einnahmen nicht mehr zufrieden. [Reklame-Praxis, 1927, Nr. 3, Bd. 4]
Es könnte vielleicht manche Einnahme dadurch an ihrem Reiz für den augenblicklichen Besitzer verlieren. [Oechelhaeuser, A. von: Die Auswüchse des Reklamewesens. In: Ruben, Paul (Hg.) Die Reklame, Berlin: Paetel 1914, S. 25]
Bei dem ist die Elle größer als das Band: seine Ausgaben übersteigen die Einnahmen. [Röhrich, Lutz: Elle. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 28075]
Auf verschiedenen Wegen suchte der Adel die unerläßliche Vermehrung seiner Einnahmen zu erreichen. [Konetzke, Richard: Überseeische Entdeckungen und Eroberungen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 5166]
Die Einnahmen aus dem Fernsehen dagegen betragen mehr als ein Drittel. [Die Zeit, 27.01.2000, Nr. 5]
Zitationshilfe
„Einnahme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Einnahme>.

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