Einparteienregierung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Nebenform Einparteiregierung · Substantiv (Femininum)
Worttrennung Ein-par-tei-en-re-gie-rung ● Ein-par-tei-re-gie-rung
Wortzerlegung einsParteiRegierung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Politik von nur einer Partei gestellte Regierung

Verwendungsbeispiele für ›Einparteienregierung‹, ›Einparteiregierung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Zeiten der Einparteienregierungen seien vorbei, begonnen habe eine neue Phase von Koalitionen.
Süddeutsche Zeitung, 03.06.1996
In den Medien wurde insbesondere hervorgehoben, das Scheitern der sozialistischen Regierung sei zweifellos auch das Ende der Einparteienregierungen in dem südosteuropäischen Land.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1990]
Das war ungerecht, gewährleistete aber in England meist die Bildung einer funktionsfähigen Einparteienregierung.
Die Zeit, 29.09.1989, Nr. 40
In kleinen Koalitionen oder in einer Einparteienregierung, in denen die Regierungsfraktionen in der Regel viel weniger Gewicht besitzen, kann das wesentlich anders aussehen.
Die Zeit, 11.07.1969, Nr. 28
Die große Mehrheit der Bevölkerung wünscht eine Rücknahme dieser so genannten Reform, im Bundestag wäre das quasi eine Einparteienregierung.
Süddeutsche Zeitung, 21.02.2004
Zitationshilfe
„Einparteienregierung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Einparteienregierung>, abgerufen am 20.09.2020.

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