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Einpeitscher, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Einpeitschers · Nominativ Plural: Einpeitscher
Aussprache 
Worttrennung Ein-peit-scher
Wortzerlegung einpeitschen -er
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
jmd., der andere (fanatisch) zu etw. antreibt, anhält
2.
im britischen Parlament der Abgeordnete, der für die Anwesenheit der Abgeordneten seiner Partei bei Abstimmungen und anderen wichtigen Anlässen zu sorgen hat; Whip

Thesaurus

Oberbegriffe
  • unangenehme Person  ●  Unsympath  männl. · Unsympathin  weibl.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Einpeitscher‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Einpeitscher‹.

Verwendungsbeispiele für ›Einpeitscher‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer in erster Linie auf Leistung hält, wird zum Einpeitscher. [Kellner, Hedwig: Das geheime Wissen der Personalchefs, Frankfurt a. M.: Eichborn 1998, S. 72]
Dieser weiße Revolutionär war unter seinem Vater Einpeitscher der Disziplin im Weißen Haus. [Die Welt, 30.08.2004]
Doch zog er sich damit auch den Ruf eines "Einpeitschers" zu. [Die Welt, 04.03.2003]
Dabei ist er weder ein hemdsärmeliger Einpeitscher, noch ein intellektueller Visionär. [Die Welt, 13.01.2000]
Er hat versucht, als Demokrat und nicht als Einpeitscher aufzutreten, vielleicht gegen seinen Willen. [Die Zeit, 04.10.1996, Nr. 41]
Zitationshilfe
„Einpeitscher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Einpeitscher>.

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