Einsiedlerzelle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Einsiedlerzelle · Nominativ Plural: Einsiedlerzellen
Aussprache[ˈaɪ̯nziːdlɐˌʦɛlə]
WorttrennungEin-sied-ler-zel-le
WortzerlegungEinsiedlerZelle
eWDG, 1967 und ZDL, 2020

Bedeutung

einfaches Zimmer oder kleine Behausung, in die sich ein Mönch als Eremit zurückzieht
Beispiele:
sich in seine Einsiedlerzelle zurückziehenQuelle: WDG, 1967
Martin folgte dem Ruf, gründete in Ligugé eine Einsiedlerzelle, aus der das erste Kloster Galliens wurde. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.11.2004]
Die im 7. Jahrhundert vom Wandermönch Gallus gegründete Einsiedlerzelle entwickelte sich seit 719 zu einem Kloster, dessen Anlage in karolingischer Zeit zum Teil nach dem um 820 gezeichneten Klosterplan ausgebaut wurde. [Allgemeine Zeitung, 27.08.1998]
Unzählige Male haben sie [Mönche] den weichen Tuffstein angebohrt, um Grotten, Altäre und Einsiedlerzellen anzulegen. [Der Tagesspiegel, 28.03.1998]
Ort und Kirche sind aus der Einsiedlerzelle entstanden, die sich der Tegernseer Mönch Dietram zu Beginn des zwölften Jahrhunderts in den dichten Wald baute. [Die Zeit, 26.09.1975, Nr. 40]

Den originalen WDG-Artikel können Sie hier anschauen.

Zitationshilfe
„Einsiedlerzelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Einsiedlerzelle>, abgerufen am 09.04.2020.

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