Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Eisessig, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Eisessigs · Nominativ Plural: Eisessige
Aussprache 
Worttrennung Eis-es-sig
Wortzerlegung Eis1 Essig
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

reine, bei 16,6 °C zu eisähnlichen Kristallen erstarrende Essigsäure

Verwendungsbeispiele für ›Eisessig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da die Kristalle mit Eis eine äußerliche Ähnlichkeit besitzen, heißt die wasserfreie Essigsäure gewöhnlich Eisessig. [Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 67]
Durch Alkohol wird es schon in der Kälte leicht gelöst, ähnlich verhält es sich gegen Äther, Essigester, Aceton, Chloroform und Eisessig. [Fischer, Emil: Spaltung einiger racemischer Aminosäuren in die optisch-aktiven Komponenten III. In: ders., Untersuchungen über Aminosäuren, Polypeptide und Proteine (1899-1906), Berlin: Springer 1906 [1900], S. 114]
In frischem Zustand sind die Produkte löslich in Benzol oder Chloroform, nicht dagegen in Alkohol, Azeton und Eisessig. [Scheiber, Johannes: Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart: Wissenschaftl. Verl.-Ges. 1943, S. 126]
Nach dieser Zeit werden dem noch heißen Gemisch zunächst 10 Tropfen Eisessig und erst dann langsam 1,5 g Natriumchlorit zugesetzt. [Sandermann, Wilhelm: Grundlagen der Chemie und chemischen Technologie des Holzes, Leipzig: Geest & Portig 1956, S. 397]
Penta‑azetyl‑glukose läßt sich mit Bromwasserstoff und Eisessig in Azeto‑brom‑glukose umwandeln. [Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 268]
Zitationshilfe
„Eisessig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eisessig>.

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