Eiterung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Eiterung · Nominativ Plural: Eiterungen
WorttrennungEi-te-rung (computergeneriert)
Wortzerlegungeitern-ung
eWDG, 1967

Bedeutung

das Eitern
Beispiele:
die Eiterung wollte nicht zurückgehen
eine Eiterung am Finger
die Eiterung ist weitergegangen
eine tuberkulöse Eiterung

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Eiterung  ●  ↗Suppuration  fachspr.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Entzündung hervorrufen langwierig übergehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Eiterung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die entzündungswidrige Wirkung läßt sie bei örtlichen Eiterungen und Flüssigkeitsausscheidungen in entzündeten Gelenken zum Gebrauch empfehlen.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 199
Obgleich die Operation gut verlaufen war und der Oberschenkelstumpf ohne Eiterung schnell zu heilen begann, ging es doch rasch mit ihm bergab.
Die Zeit, 08.06.1950, Nr. 23
Dieser Nabelschnurrest trocknet ein und fällt einige Tage nach der Geburt meist unter geringfügiger Eiterung ab.
Waegner, Martin u. Thomasius, Erich: Zeugung, Entwicklung und Geburt des Menschen. In: Das große Aufklärungswerk für Braut- und Eheleute, Dresden: Buchversand Gutenberg o.J. 1933 [1933], S. 358
Besonders zu gedenken ist noch der Forschung Neumanns über die Entzündung und Eiterung.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 08.03.1918
Die Genickbeule (1), eine Geschwulst oben im Genick, geht häufig in Eiterung über und ist schwer zu heilen.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 473
Zitationshilfe
„Eiterung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Eiterung>, abgerufen am 17.11.2019.

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