Elefant, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Elefanten · Nominativ Plural: Elefanten
Aussprache
WorttrennungEle-fant (computergeneriert)
HerkunftÄgyptisch → Griechisch
Wortbildung mit ›Elefant‹ als Erstglied: ↗Elefantenbaby · ↗Elefantenbulle · ↗Elefantendame · ↗Elefantenfänger · ↗Elefantengehege · ↗Elefantenhaut · ↗Elefantenherde · ↗Elefantenhochzeit · ↗Elefantenjagd · ↗Elefantenkalb · ↗Elefantenkuh · ↗Elefantenküken · ↗Elefantenmensch · ↗Elefantenohr · ↗Elefantenrüssel · ↗Elefantentreiber · ↗Elefantenzahn
 ·  mit ›Elefant‹ als Letztglied: ↗Arbeitselefant · ↗Kriegselefant · ↗Reitelefant · ↗Riesenelefant · ↗Steppenelefant
eWDG, 1967

Bedeutung

in Afrika und Indien beheimatetes, riesiges, einzig noch lebendes Rüsseltier mit dicker grauer Haut, Hängeohren und langen weißen Stoßzähnen aus Elfenbein
Beispiele:
ein afrikanischer, indischer, weißer, wilder, zahmer, junger Elefant
eine Herde von Elefanten
die Elefanten im Zoo, Zirkus
der Elefant nimmt das Heubündel mit dem Rüssel hoch, trompetet, trampelt alles nieder
umgangssprachlich, bildlich
Beispiele:
er benahm sich wie ein Elefant im Porzellanladen (= benahm sich plump, tolpatschig)
aus einer Mücke einen Elefanten machen (= etw. sehr aufbauschen)
Begleitperson eines Liebespaares
Beispiel:
Sie hatte sich das Ausgehen anders gedacht; den Elefanten zu spielen, das paßte ihr nicht [ViebigBerliner Novellen106]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Elefant m. mächtiges Rüsseltier mit langen, weißen Stoßzähnen. Ahd. (wohl mit volksetymologischer Anlehnung an helfan ‘helfen, nützen’) helfant ‘Elfenbein, Elefant’ (9. Jh.; zur Bedeutung s. ↗Elfenbein), mhd. elefant, aengl. elpend sind entlehnt aus lat. elephantus, elephāns, elephās. Vorauf geht griech. eléphās, Genitiv eléphantos (ἐλέφας, ἐλέφαντος) ‘Elfenbein, Elefant’. Die griech. Bezeichnung weist auf oriental. Ursprung; der zweite Teil -ephās zeigt wie lat. ebur ‘Elfenbein’ und aind. íbhaḥ ‘Elefant’ Berührung mit ägypt. āb(u) ‘Elefant, Elfenbein’, der erste Teil el- mit hamit. eḷu ‘Elefant’; weitere Zusammenhänge bleiben unklar. Ebenfalls auf griech. eléphās beruhen die frühen Namen für ‘Kamel’ wie got. ulbandus, ahd. olbenta (um 800), mhd. olbende, aengl. olfend, anord. ūlfaldi; aus dem Got. entlehnt aslaw. velьbǫdъ, vgl. russ. verbljúd (верблюд) ‘Kamel’.

Thesaurus

Zoologie
Synonymgruppe
Elefant  ●  ↗Dickhäuter  ugs. · ↗Rüsseltier  ugs.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Eurasischer Altelefant · Europäischer Waldelefant

Typische Verbindungen
computergeneriert

Affe Antilope Bär Büffel Flußpferd Giraffe Herde Kamel Krokodil Leopard Löwe Maus Mücke Nashorn Nilpferd Porzellanladen Rüssel Stoßzahn Tierpark Tiger Wal Zebra Zoo afrikanisch asiatisch ausgewachsen indisch trampeln trompeten weiß

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Elefant‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Vergleich dazu ist der Irak nur ein Floh im Fell des amerikanischen Elefanten.
Die Welt, 29.03.2003
Da könne man nicht so einfach was auf den Elefanten malen.
Der Tagesspiegel, 09.03.2001
Als sie mit ihnen zurückkam, war der Elefant spurlos verschwunden.
Grzimek, Bernhard: Kein Platz für wilde Tiere, Köln: Lingen [1973] [1954], S. 49
Wer hat dem Elefanten alles angeschafft? was er tun muß?
Hofmannsthal, Hugo von: Der Unbestechliche. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1923], S. 541
Nach vielem Hin und Her hatte sie den »Elefanten« glücklich ausfindig gemacht.
Ury, Else: Nesthäkchen fliegt aus dem Nest, Stuttgart: K. Thienemanns 1997 [1920], S. 29
Zitationshilfe
„Elefant“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Elefant>, abgerufen am 19.03.2019.

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