Elfin, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Elfin · Nominativ Plural: Elfinnen
Worttrennung El-fin (computergeneriert)
Wortzerlegung Elf2-in
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Elfe · Elf2
Elfe f. Elf2 m. ‘Natur-, Märchengeist von anmutiger Zartheit’, im 18. Jh. aus gleichbed. engl. elf (verwandt mit ↗Alb, s. d.) entlehnt, zuerst von Bodmer in seiner Übersetzung von Miltons „Paradise Lost“ (1742) verwendet, durch Wielands Übersetzung von Shakespeares „Sommernachtstraum“ (1764) eingebürgert. Anfangs ausschließlich im Plur. gebraucht, von dem bald darauf der Sing. die Elfe, aber auch der Elf abgeleitet wird, wozu Anfang des 19. Jhs. auch die Elfin.

Verwendungsbeispiele für ›Elfin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Frau beschreibt er voller Anbetung als eine Mischung »aus Hobbit und Elfin«.
Die Zeit, 03.05.2010, Nr. 18
Durch fünf Vegetationszonen führt unser Weg, am Ende erreichen wir die Elfin Woodlands, eine Nebellandschaft aus Moosen, Farnen und Gestrüpp.
Die Zeit, 13.12.2010, Nr. 50
Einmal traf Gott Gro, den Fürst der Alben, Elf und Elfin mit ihm, und die sanfte Erdha auch in ihrem Garten.
Blunck, Hans Friedrich: Sage vom Reich I, Hamburg: Hanseatische Verlagsanstalt 1941/42, S. 26
Zitationshilfe
„Elfin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Elfin>, abgerufen am 29.11.2020.

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