Emaille, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Emaille · Nominativ Plural: Emaillen
WorttrennungEmail-le (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Emaille‹ als Erstglied: ↗Emailleeimer · ↗Emaillefarbe · ↗Emaillegeschirr · ↗Emaillekanne · ↗Emaillelack · ↗Emailleschild · ↗Emailleschüssel · ↗Emailletopf · ↗Emailleur · ↗Emailleware
DWDS-Verweisartikel, 2015

Bedeutung

Synonym zu Email
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Emaille · Email · emaillieren
Emaille f. Email n. ‘glasartiger Schmelzüberzug’, mit der Miniaturmalerei um 1700 aus frz. émail m. ‘Schmelzglas, emailliertes Stück’ übernommen. Diesem geht afrz. esmal, auch (mit Suffixwechsel im Anschluß an die Pluralform esmauz) esmail voraus, eine Entlehnung aus dem Germ., wohl aus anfrk. *smalt, das zu dem unter ↗schmelzen (s. d. und ↗Schmalz) dargestellten Verb gehört. Im Dt. gilt im 18./19. Jh. zunächst Email n.; im 19. Jh. überwiegt das Fem. Emaille, während das Neutrum zur Gegenwart hin auf den Süden begrenzt wird. emaillieren Vb. ‘mit Emaille versehen’. Vom 16. bis ins 18. Jh. ameliren, amuliren nach älteren frz. Varianten mit a-Anlaut (vgl. nordafrz. asmal, mfrz. amal, mlat. asmaltus); um 1700 dringt unter Einfluß von frz. émailler die Form emaillieren durch.

Thesaurus

Synonymgruppe
Email · Emaille · ↗Schmelzglas

Typische Verbindungen
computergeneriert

Edelstein Glas Gold Keramik Metall Porzellan Silber blau weiß

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Emaille‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Über einem gravierten Fond von Gold oder Silber liegt die durchscheinend farbige Emaille.
Die Zeit, 05.06.2007, Nr. 24
Orden sind für ihn übrigens "ein Stück Spritzguss mit Emaille".
Süddeutsche Zeitung, 08.12.1999
Bei dieser Pflege behält die Emaille ihren Glanz und die Maschine ihr gutes Aussehen.
o. A.: Waschkombination AEG Lavalux, o. O.: Allgemeine Elekticitäts-Gesellschaft [1957], S. 16
Kessel sind hauptsächlich aus Kupfer, verzinktem Blech, Emaille oder Aluminium.
o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 159
Braune Stellen (Wassertropfstellen) in der Emaille mit heißem Essig und feinem Scheuersand abreiben und gut nachspülen.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 228
Zitationshilfe
„Emaille“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Emaille>, abgerufen am 19.11.2018.

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